20.07.2017

TRAVEL DIARY: What we did in Lille - Part 1

Ein Land, das mich von je her fasziniert hat, sei es seine Geschichte, Kultur oder Landschaft, ist Frankreich. Nachdem ich es bisher noch nicht geschafft habe, diese stolze Nation zu besuchen, war ich in der ersten Hälfte dieses Jahres gleich zwei Mal dort, genauer gesagt fast zwei Mal innerhalb von zwei Monaten. Über das erste Mal, als ich Ende April in Toulouse war, werde ich im kommenden Monthly Recap berichten, diesmal wird es um unseren 4-tägigen Ausflug nach Lille gehen.

One country that had me under a spell for the longest time, if it's because of its history, culture or landscape, is France. After not having been there until this year, I eventually managed to go there almost twice in two months. The first time was Toulouse, which I'm going to be talking about in my upcoming Monthly Recap, and the second time was our 4 day trip to Lille, which I'm going to talk about now.



Vom 1. bis 4. Juni hatte meine Mama eine Konferenz in Lille, also nahm sie mich und meinen Papa mit. Da ich sowieso während dem Semester nicht viel zu Hause bin, schien es mir eine gute Gelegenheit, wieder einmal Zeit mit meinen Eltern zu verbringen. Am frühen Morgen des 1. Juni ging es los, wir packten unser Zeug ins Auto, starteten das Navi und waren um ca 4:30 bereits auf dem Weg. Ja, wir waren mit dem Auto unterwegs. Die Aktion war nämlich recht spontan und meine Eltern sind extrem abenteuerlustig, aber mir macht das nichts aus (bzw. ich habe mich daran gewöhnt). Ich habe es mir auf der Rückbank gemütlich gemacht und habe gelernt oder geschlafen. 

From the 1st to the 4th of June my mum had a conference in Lille, so she took me and my dad with her. Due to my absence from home during the semester, I don't see my parents much and I thought, this would be the perfect time to spend some time with them. In the early morning of the 1st June, we packed our stuff into the car, turned on the navigation and set out for France at around 4:30am. Yes, we went there by car. The whole thing went down rather spontaneously and my parents are extremely adventurous, but I don't really mind (and I'm quite used to it as well). I sat on the back seat and spent the journey studying or sleeping. 

Wir fuhren nördlich von Wien weg, über die A1, dann Richtung Passau, vorbei an Nürnberg, Frankfurt, Aachen, hinüber nach Belgien und dann hinunter nach Frankreich. Die Reise verlief relativ unproblematisch, jedoch waren auf den deutschen Autobahnen ziemlich viele Baustellen. Nach ca. 14 Stunden Fahrt erreichten wir das idyllische Dorf Corbehem, das ca. 40 km südlich von Lille liegt. Was uns dort erwartete, war die Reise definitiv wert, das kleine aber sehr feine Hotel war wirklich sehr schön eingerichtet und in top Zustand. Hier der Link: Hotel Logis Manier de Fourcy

We started our trip from the north of Vienna, went on motorway A1, via Passau, Nürnberg, Frankfurt, Aachen, through Belgium and then down to France. The trip went quite well but there were a lot of road works on the German motorways. After about 14 hours we finally reached the idyllic French village Corbehem, which is situated 40 km south from Lille. What we saw there, was definitely worth the long trip. The small, but very charming hotel was very well arranged and in good condition. 

Die Ankunft war recht witzig, zuerst fuhren wir eine Zeit lang durch ein Industriegebiet und vorbei an einer riesigen Renault Fabrik, die Gastgeberin sprach nur französisch (zum Glück kann ich mich verständigen) und das einzige, wo man in der Umgebung essen konnte war ein Grill - American Style. Aber wir waren glücklich endlich angekommen zu sein, unser Steak war regional und echt gut und die Betten waren überaus bequem. 

The arrival was quite funny. First we drove through an industrial area past a big Renault factory, our host was only talking in French (luckily I speak French reasonably well) and the only place to eat was a grill - American style. But in the end, we were happy to have finally arrived, our steak was actually pretty good, and our beds were comfy. 


Am nächsten Tag ging es ab nach Lille, meine Mama führten wir zur Konferenz und Papa und ich machten uns auf den Weg ins Zentrum. Es gibt zahlreiche Parkgaragen direkt im der Innenstadt, zB. unter dem Grand Place (Place du Général-de-Gaulle), was einem die Anfahrt um einiges leichter macht und das Auto bleibt immer in der Nähe. Die Stadt selbst hat ca. 230.000 Einwohner und ihr Ballungsgebiet ca. 1 Million. Aus historisches, kultureller und architektonischer Sicht hat sie wirklich viel zu bieten, sowie auch gute Einkaufsmöglichkeiten (zB Sephora). 

On the next morning we drove up to Lille, left my mum at her conference and dad and I headed to the city centre. There are a couple of parking garages in the old town, for example right under the Grand Place (Place du Général-de-Gaulle), which makes it much easier because your car is always near. There are around 230.000 people living in the city itself and a total of 1 million in the congested urban area. Lille has a lot to offer, history, culture, architecture, as well as shopping facilities (Sephora). 

Gleich um die Ecke zum Grand Place ist der Palais Rihour aus dem 15. Jh. und darin befindet sich ein Tourismusbüro, wo wir uns zuerst einen Stadtplan holten. Zwar stand auf den Öffnungszeiten 9:30 und sie öffneten um 9:45, aber das war ok, wir hatten ja Zeit. Wir verschafften uns einen groben überblick über die Stadt, wählten potenzielle Ziele aus und machten uns auf den Weg. Neben dem Grand Place bewunderten wir die Alte Börse, das Rathaus und die Industrie- und Handelskammer, also die Klassiker im innersten Zentrum der Stadt. Die meisten Gebäude der Altstadt wurden im flämischen Stil im 17. und 18. Jh. erbaut und die Architektur ähnelt meiner Meinung nach sehr der in Brüssel. Noch ein faszinierendes Bauwerk ist die Zitadelle aus dem 17. Jh., eine Festung, die militärischen Zwecken diente. 

The Palais Rihour was built in the 15th century and it is right around the corner from the Grand Place. There is also a tourism office inside of it, where we went first to get a city map. The opening hours were from 9:30 and it actually opened at 9:45 but that was fine, we had time. We roughly looked over the map and chose some potential places to visit. After the Grand Place, we took a look on the Vieille Bourse, the Hotel de Ville and the Chamber of commerce, basically the classics in the very centre. Most of the buildings in the historic centre were built in the Flemish style throughout the 17th and 18th century and in my opinion it is very similar to Brussels. Another fascinating building is the citadel of Lille from the 17th century, a fortress used for military purposes. 

Grand Place / Place du Général-de-Gaulle
 


Vieille Bourse (links)
Chambre de commerce

Opéra de Lille



Am späten Nachmittag entschieden wir dann, in das ca. 130 km entfernte Dünkirchen (Dunkerque) zu fahren. Wer sich da ein wenig mit der Geschichte auskennt weiß, dass die Region um Lille ein sehr umkämpftes Gebiet war, wie im Ersten so auch im Zweiten Weltkrieg, genauer ereignete sich hier zB im Jahr 1940 die Operation Dynamo oder Schlacht von Dünkirchen. Leider verirrten wir uns ein wenig und da es schon ziemlich spät war entschieden wir uns, direkt den Weg zur Küste zu nehmen, der uns letztendlich in den Ort Gravelines führte. In diesem Gebiet gibt es (wie auch an der Grenze Österreich-Slowakei) zahlreiche Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, wie auch auf dem Foto zu sehen ist. Es war gerade Ebbe, also war das Meer futsch, trotzdem war es ein tolles Erlebnis.

In the late afternoon, we decided to drive up to Dunkerque, which is around 130 km away. The ones familiar with history know, that the area around Lille was very contested during the First as well as the Second World War. An outstanding example is the Operation Dynamo or Battle of Dunkirk, which took place in 1940. Unfortunately we got a little lost and it was quite late already so we only managed to make it to a nearby village called Gravelines. The area is full of bunkers from World War 2 (like the Austria-Slovakia border), which you can see on the photo. At the time of our arrival there was ebb, so the sea is gone, but nonetheless it was an experience. 





Petit-Fort-Philippe Gravelines





Da ich mich, wie immer, nie kurz halten kann, beende ich den ersten Teil meines Travel Diary hier. Teil 2 kommt sicher sehr bald! Bussi, Eva :)

Because making it short isn't exactly my asset, I'm going to wrap up the first part of my Travel Diary here. Stay tuned for part 2! Kisses, Eva :)

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1 Kommentar

  1. These photos are beautiful - definitely instagram worthy!
    Aleeha xXx
    http://www.halesaaw.co.uk/

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