02.08.2017

Why we shouldn't give up happiness for the sake of change

Es gibt eine Sache, über die ich mir öfter Gedanken mache und zwar, ob der Mensch ein Gewohnheitstier ist, oder ob wir von Zeit zu Zeit einfach Veränderung brauchen. Die Antwort ist, es kommt natürlich darauf an. Die Einstellung ändert sich von Mensch zu Mensch, von Situation zu Situation und auch von Alter zu Alter. Ich habe für mich persönlich noch keine eindeutige Antwort gefunden und bin eigentlich auf der Suche danach.

If there's one thing that I'm thinking about quite often, it's whether we are creatures of habit, or if we simply need change from time to time. The answer is, it certainly depends. The attitude changes from person to person, from situation to situation and between different ages as well. I haven't found a definite answer to that question yet and I'm kind of searching for it. 


(English below)
Grundsätzlich vertrete ich die Ansicht, dass es völlig in Ordnung ist, auch einmal nicht zu wissen was ich vom Leben eigentlich alles möchte und wo es mich hinführt. Wie weiß ich dann aber, dass es soweit ist, dass ich angekommen bin und ich keine Veränderung mehr brauche? Oder bin ich ständig neugierig und auf der Jagd nach neuen Herausforderungen und Erfahrungen? Man merkt, wenn man sich dieses Thema einmal durch den Kopf gehen lässt, kommen viele Fragen auf. Heute geht es aber um die Frage, ob man ins kalte Wasser springen soll, wenn man mit etwas (oder jemandem) eigentlich schon glücklich ist, aber sich eine neue Gelegenheit ergibt.

Ich persönlich brauche hin und wieder Veränderung. Damit meine ich nicht unbedingt, dass es vorher schlecht war, aber möglicherweise könnte die Alternative gut, wenn nicht noch besser sein. Das war nicht immer so intensiv. Ich habe in den letzten Jahren, ungefähr seit ich begonnen habe zu studieren, eine gewisse Neugierde entwickelt. Um ein banales Beispiel zu nennen, ich habe mir am 3. Juli endlich die Haare abschneiden lassen, womit ich meinen Drang nach Neuem für eine Zeit lang gestillt habe.

Wie schon erwähnt, soll es heute jedoch speziell um Sachen gehen, die eigentlich funktionieren und die meinem Drang nach Veränderung erspart bleiben sollten. Und das fällt mir ehrlich gesagt gar nicht so leicht. Ich weiß, dass solche Gedankengänge teilweise undankbar klingen mögen, aber so bin ich nunmal. Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich mir in meinem Kopf Szenarien ausmale, wie mein Leben vielleicht anders verlaufen könnte, oder was ich ändern könnte. Aber macht mich das automatisch zu einem undankbaren Menschen? Oder liegt es einfach in meiner Natur, neugierig zu sein?

Ich denke man muss einfach auf sein Bauchgefühl vertrauen und tun, was für einen am besten ist, denn glücklich sein ist keinesfalls etwas selbstverständliches. Ich habe sehr lange gebraucht, bis ich mich endlich in meiner eigenen Haut wohl gefühlt habe, bis ich das, was ich im Moment als Glück empfinde, gefunden habe und somit auch mich selbst. Wie ich im Titel erwähne, bin ich also der Meinung, dass man das eigene Glück auf keinen Fall nur um der Veränderung willen aufs Spiel setzen sollte. Obwohl ich mir manchmal Gedanken über Alternativen mache, behalte ich immer im Hinterkopf, dass Glück etwas äußerst wertvolles ist und dass ich es mir hart erarbeitet habe, beziehungsweise noch immer erarbeite. Um es also abzurunden, ich denke nicht, dass der Drang nach etwas Neuem ein Zeichen von Undankbarkeit ist, sondern einfach zu mir dazugehört.

Ich merke gerade, dass ich in diesem Beitrag keine eindeutige Antwort zum Titel stelle. Ich schätze, es liegt im individuellen Ermessen eines jeden von uns. Jeder hat sein eigenes Leben selbst in der Hand, also wenn du Sehnsucht nach Veränderung hast, ädere etwas, wenn nicht und du bist glücklich, dann freue ich mich für dich. Wie schon gesagt, ich brauche zwar Veränderung, aber ich möchte auf keinen Fall mein Glück zerstören, also kompensiere ich mein Verlangen lieber durch "harmlosere" Dinge, wie meine Haare abzuschneiden. Mal schauen für wie lange.
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I generally believe, that it's totally fine not having an ideal about all that I want in life and where it might take me. But how do I know, that it's time to stick with something and that I don't need change anymore? Or am I constantly curious and on the hunt for new challenges and experiences? You see, once you start thinking about it, a lot of questions start coming up. However, today I want to talk about the question, whether you should jump in at the deep end if you're already happy with something (or someone), but a new opportunity comes up and you're just too curious. 

I personally need change from time to time. I don't necessarily mean change from negativity, there are just some things in my life I sometimes want to change, just because. It hasn't been always that acute. In the last couple of years, probably since I've started uni, I've developed a certain curiosity. Just to give you an example, I finally went to the hairdresser on 3rd June, whereby I've been satisfied for some time.

Like I said, today's going to be especially about changing things that already work quite well, and which I better keep like they are. But that's easier said than done in my opinion. I know, these kind of thoughts might seem a little thankless and black-hearted, but that's just how my brain works. I sometimes catch myself imagining scenes, how my life might be different and what I could change. But does that automatically make me an ungrateful person? Or is being curious simply in my nature? 

I think, you really need to trust your guts at this point, because being happy is in no case a given. It took me quite a while to finally feel comfortable in my own skin, to find that, what I consider as happiness now, and thereby also myself. So like I'm indicating in the title, I think you shouldn't jeopardize your happiness just for the sake of change and that's the point. Although I'm sometimes wondering about alternatives, I always keep in mind, that happiness is something precious and I actually worked really hard to get where I am now, and I still do. So to top it off, I don't think that curiosity is a sign of ungratefulness, it's just a part of who I am. 

I'm just noticing, that I don't give a clear answer to the question I put in the title. I guess it's up to each and everyone individually. Everyone has his own life in his hands, so if you're craving change, change something, if you don't and you're happy, then I'm happy for you.  Like I said I sometimes need change, but I don't want to destroy my happiness, so I'm counterbalancing my cravings with "innocent" things like cutting my hair off. We shall see how long it will last. 



Habt ihr eine Meinung zu diesem Thema? Ich hoffe, ich habe meine Gedankengänge verständlich formuliert, dieses "von der Seele schreiben" ist noch etwas neu für mich und es ist eine Herausforderung, meine Gedanken zu ordnen. Bis bald! :)

Do you have an opinion to this matter? I really hope I managed to write my thoughts down intelligibly, this "getting something off my chest" is quite new for me so it's quite a challenge to put my mind in order. Until next time! :)



Outfit:
Kleid aus Leinen - Mango (alt)
Tasche - L.CREDI via Peek&Cloppenburg
Schuhe - Birkenstock 


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