08.10.2017

Ziele setzen, Ziele erreichen

Vor einer Woche sind wir von unserem lang ersehnten Urlaub in den Alpen zurückgekommen und obwohl das Wetter während der letzten zwei Tage schlechter wurde, wären wir gerne noch länger geblieben. So geht es uns aber immer, das Virgental in Osttirol ist sowas wie unsere zweite Heimat geworden und wir fühlen uns dort jedes Mal mehr als wohl. Diesmal war es für mich ganz besonders, ich habe nämlich meinen Höhenrekord überschritten!

Die Berge und das Wandern gehören für mich seit meiner Kindheit dazu, da wir in der Slowakei auch reichlich Möglichkeiten dafür haben. Die dortigen Berge sind zwar kleiner und voll mit Touristen, aber ich habe unseren Sommerurlaub in der Tatra immer sehr genossen. Als ich dann vor 4,5 Jahren eine Beziehung mit meinem Martin begonnen habe, habe ich durch ihn, neben dem absoluten Traummann auch die Tradition jeden Sommer nach Osttirol zu fahren, gewonnen. Wie es der Zufall so will, war diese schon unsere dritte Reise dorthin in diesem Jahr. Diesmal waren mein Freund, seine Schwester Magdalena und ich dabei.

Nachdem uns das Wetter letztes Jahr einen Strich durch die Rechnung gezogen hat, war ich diesmal richtig motiviert eine lange Tour zu absolvieren. Es hat zu Beginn der Woche auch noch nicht so gut ausgesehen, aber am Tag unserer langen Wanderung (Donnerstag) war es einfach traumhaft. Sonnenschein, nicht zu heiß, nicht zu kalt und nicht zu windig. Wir sind kurz nach 9 Uhr von unserem Quartier in Obermauern Richtung Schmiedler Alm losgegangen, wo wir eine kleine Pause eingelegt haben. Die Hütte war leer, genauso wie die Almen, da die Kühe zum Überwintern schon hinuntergetrieben worden sind. So herbstlich habe ich die Berge noch nie erlebt und sie haben so einen ganz eigenen Charme.

Von der Schmiedler Alm sind wir dann hochgegangen und haben ca um 14 Uhr unser Ziel erreicht, die Bonn-Matreier Hütte in 2745m Höhe. Das letzte Stück sowie der Gipfel waren schon ziemlich dicht mit Schnee bedeckt, also haben wir das Tempo langsamer gewählt. Der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt, ich habe noch nie so einen atemberaubenden Blick über die Alpen gesehen. Ich war total euphorisch, da ich wie gesagt noch nie so weit oben war. Es war sogar höher als der höchste Berg der Slowakei!

Wir haben uns in der Hütte gestärkt (meine Spinatknödel waren der Hammer) und sind anschließend zum Abstieg aufgebrochen. Dieser ist mir um einiges schwieriger gefallen als der Aufstieg, da meine Knie ein bisschen schwach sind und meine kleinen Zehen ganz offen waren. Deshalb ist Magdalena das letzte Stück heldenhaft hinuntergerannt und hat Martin und mich mit dem Auto geholt, vielen Dank nochmal dafür. Nichtsdestotrotz war es für mich ein großartiges Erlebnis und ich habe mir dadurch einen großen Traum erfüllt!

Bis zum nächsten Mal, Osttirol!
xx, Eva :)






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