22.11.2017

Kleine Reise, große Wirkung

Ich bin unheimlich gerne unterwegs und freue mich jedes Mal, selbst wenn es nur ins Nachbarland zur Oma geht, oder wenn ich meinen Liebsten auf seinen Reisen begleite. Vom 15.10. bis 17.10. bin ich nach Deutschland mitgefahren, in die Nähe von Wangen im Allgäu in Baden-Württemberg. Am letzten Tag war er bei einem geschäftlichen Termin, also hab ich einstweilen Ulm erkundet, eine traumhaft schöne mittelalterliche Stadt an der Donau.

Die Reise hat nicht so toll begonnen, statt 6 Stunden brauchten wir fast 9, weil extrem viel Stau auf den deutschen Autobahnen war. Das war es aber auf jeden Fall wert, die Landschaft des südlichen Teils von Baden-Württemberg hat mir extrem gut gefallen. Die Dörfer sind klein, die Straßen zwischen ihnen sind teilweise einspurig, es gibt viele Bauern und es ist generell sehr ländlich obwohl die Gegend nahe der zwei größeren Städte Ravensburg und Friedrichshafen liegt. Wir sind am 15. am Abend angekommen und haben den 16. bei Martins Familie verbracht.

Am 17. haben wir uns dann auf den Weg nach Ulm gemacht. Ich war schon vor 10 in der Stadt also war die Innenstadt noch nicht so voll und ein besseres Wetter hätte ich mir auch nicht wünschen können. Mit Google Maps und meinem ziemlich guten Orientierungssinn habe ich mich sehr gut zurechtgefunden. Ulm wurde übrigens schon im 13. Jh. das Stadtrecht durch Rudolf von Habsburg verliehen, es besitzt die älteste Verfassung einer deutschen Stadt und der Kirchturm des gotischen Münsters ist mit über 160 Meter der höchste der Welt (laut Wikipedia). Das Münster ist wirklich atemberaubend schön und riesengroß, weshalb ich auch kein Foto vom ganzen habe, weil ich als Perfektionistin (was die Fotografie angeht) keinen abgeschnittenen Kirchturm haben möchte, aber der Hinterteil ist zumindest da. Außerdem wurde in Ulm Albert Einstein geboren, zu dessen Denkmal ich es wegen Zeitmangels leider nicht geschafft habe.


Ich bin also bis 15 Uhr durch die Stadt spaziert, hab Fotos gemacht, war beim deutschen DM (der viel besser ist, als der österreichische) und hab die Atmosphäre genossen. Ich liebe Geschichte, schöne Architektur und einfach alleine herumgehen und erkunden. Das meine ich auch mit dem Titel dieses Beitrages. Obwohl unsere Reise kurz war, habe ich erstens eine neue Stadt kennengelernt und zweitens wieder Zeit zu zweit mit Martin verbracht. Die fehlt uns ja so oft. 


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